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So spricht GOTT, der Herr
Ezekiel 34,10-15
10 So spricht GOTT, der Herr: Siehe, nun gehe ich gegen die Hirten vor und fordere meine Schafe aus ihrer Hand zurück. Ich mache dem Weiden der Schafe ein Ende. Die Hirten sollen nicht länger sich selbst weiden: Ich rette meine Schafe aus ihrem Rachen, sie sollen nicht länger ihr Fraß sein.
11 Denn so spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich selbst bin es, ich will nach meinen Schafen fragen und mich um sie kümmern.
12 Wie ein Hirt sich um seine Herde kümmert an dem Tag, an dem er inmitten seiner Schafe ist, die sich verirrt haben, so werde ich mich um meine Schafe kümmern und ich werde sie retten aus all den Orten, wohin sie sich am Tag des Gewölks und des Wolkendunkels zerstreut haben.
13 Ich werde sie aus den Völkern herausführen, ich werde sie aus den Ländern sammeln und ich werde sie in ihr Land bringen. Ich führe sie in den Bergen Israels auf die Weide, in den Tälern und an allen bewohnten Orten des Landes.
14 Auf guter Weide werde ich sie weiden und auf den hohen Bergen Israels wird ihr Weideplatz sein. Dort werden sie auf gutem Weideplatz lagern, auf den Bergen Israels werden sie auf fetter Weide weiden.
15 Ich, ich selber werde meine Schafe weiden und ich, ich selber werde sie ruhen lassen – Spruch GOTTES, des Herrn.
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Am 2. Dezember, den ersten Samstag im Monat sind wir zum Gebet von 1000 Ave Marias

Am 2. Dezember, den ersten Samstag im Monat sind wir zum Gebet von 1000 Ave Marias zum Plan unserer Gottesmutter in Itapiranga, eingeladen.
Wie wir das Gebet 1000 Ave Maria beten
Glaubensbekenntnis, Vater Unser, 3 x Ave Maria und Ehre sei dem Vater
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das Geheimnis des Rosenkranzes (z.B., den du, o Jungfrau vom Heiligen Geist empfangen hast), wir beten 50 Ave Marias, Ehre sei dem Vater…..O Jesus, verzeih uns (unsere Sünden)…
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das zweite Geheimnis und wir setzen so fort. Und so alle Geheimnisse…
Das bedeutet, dass wir für jedes Geheimnis 50 Ave Marias beten. 1000 Ave Marias beten wir dann, wenn wir alle 20 Geheimnisse der 4 Rosenkränzen zu Ende beten .
Mut! Wenn du nicht in einem Tag, bete das in 2 Tagen. Maria hat gesagt, dass sie an dieser Art und Weise des Gebets ein besonderes Gefallen findet, weil wir uns dabei weniger ablenken.
Gott segne dich,
Nevenka
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DAS GEBET ZU DEN VEREINIGTEN DREI HEILIGEN HERZEN 10.01.2015

DAS GEBET ZU DEN VEREINIGTEN DREI HEILIGEN HERZEN
Die vereinigten Heiligen Herzen Jesu, Mariens und Josefs, jetzt weihe ich mich euch ein. Soll das Feuer der Liebe und der Heiligkeit mein Herz entfachen, es mit Tugenden und himmlischen Gnaden, die in uns strahlen, auffüllen. Mein ganzes Wesen soll euch andauernd lieben und preisen.
Oh, die Allerheiligsten Herzen, rein und heilig, lernet mich den Weg des Gebets, der Verleugnung und Genugtuung und der aufrichtigen Reue für alle meinen Sünden, folgen. Soll ich richtig den heiligen Gottes Namen ehren und preisen, seinen Heiligen Gesetzen und seiner Lehre gehorsam folgen? Lassen sich damit die Früchte der Bekehrung, des Friedens und der Liebe auf mein Leben und auf die ganze Welt verschütten. Leite uns alle auf den Weg der Erlösung, die uns ins himmlische Königtum führt. Ich vertraue euch. Amen!
(das Gebet hat uns die Königin des Rosenkranzes und des Friedens gelernt 10.01.2015 Itapiranga-AM).
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BOTSCHAFT DES JESUS 30.03.2017

Botschaft des Jesus 30.03.2017
Mein Sohn, Gottes Kinder dürfen nie an die Versuchungen verzweifeln: tritt in meine Wunden, tritt tief in mein Herz und lass dich in meinem kostbaren Blut einweichen.
Ich habe dir schon gesagt, dass ich den Sieg erreicht habe, den Sieg für diejenigen die immer vertrauen und nie an meine göttliche Wirkung zweifeln.
Obwohl dir sogar die schwierigsten Situationen unmöglich erschienen, glaub daran, dass der Wunder von Gott kommt. Von Gott kommt die außergewöhnliche Veränderung des Gesichts der Erde, die dennoch die am stärksten belasteten Herzen öffnen wird.
Viele blenden sich mit der Weltlichkeit, feststellend, dass sie eine prestige Macht haben. Der Satan weiß, wie er Manche erblindet, jedoch endet jede Illusion und die Realität der Seelenzustände der Leute, die ohne Gott leben, taucht auf.
So viele lassen sich in die Betrügereien der Welt einwickeln und sind in Gefahr, dass sie sich nie wieder verbessern. Bete, dass immer mehr Seelen meine Liebe erkennen und sie lassen sich durch meine heiligen Wunden heilen.
So viele Seelen wünschen sich deinen Sturz und deine Zerstörung zu sehen. Folge aber deinen Weg und gib das Vorbild für die Heiligkeit. Liebe, vergib und so wirst du alle Schwierigkeiten und jede Probe bewältigen, denn die Liebe macht Wunder, die Liebe heilt und erlöst.
Ich bin immer mit dir und werde dich nicht verlassen. Tröste dein Herz, bete und bringe deine Liebe deiner Göttlichen Mutter entgegen und sie wird dich nie im Schmerz und in der Trauer lassen, sondern wird deine Freude und Trost für dich sein. Meine Mutter liebt dich und betet jeden Tag vor meinem Thron für dich und deine Familie.
Sowie auf deine, als auch auf alle Familien, verbreite ich meinen Segen und Schutz. Die Familien empfangen und leben meine Botschaften der Liebe, die ich euch übergebe.
Nichts geht verloren. Alles wird für die Erlösung der Seelen eingesetzt. Die Gottes Stimme wird immer lauter schallen und für die Gute und Erlösung meines Volkes lauten. Dann wird sie doch gehört. Troste mir und ich werde wirken!
Ich segne dich und ich gebe dir meinen Frieden!
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BOTSCHAFT DES JESUS AM 26.03.2017

BOTSCHAFT DES JESUS AM 26.03.2017
Wirst du mich nicht trösten?
Nimm deine Dornenkrone. Trage dein Kreuz, das dir erlaubt, wegen meiner Liebe zur Versöhnung für die Wunden meiner undankbaren und aufsässigen Diener gekreuzt zu sein. Diejenigen, die dich vertreiben, vertreiben nicht dich sondern mich. Diejenige, die dich kritisieren und sich Lügen gegen dich ausdenken, sind diejenige, die ebenfalls mich kritisieren und beleidigen.
Mein Sohn, das ist eine große und heilige Arbeit und braucht viel Schmerz und Leid. Ohne die kann die Arbeit kein Gottes Siegel haben, kein Zeichen, welches von Oben auserwählt, von Gott kommt.
Die Welt ist ein großer Wahnsinn, der Wahnsinn im Streben nach der Selbstzufriedenheit und dem Genuss. Gibt es keinen mehr, der Gott will? Gibt es doch keinen mehr, der die Heiligkeit anstrebt? Wo ist die Heiligkeit und Reinheit in den Herzen von denjenigen, die behaupten, dass sie dem Herrn dienen? Wo seid ihr also, kann ich euch nicht finden? Nur höre ich die leeren Worte aus den zahllosen Mündern, Worte, die weder den Tod noch das Leben bringen, Worte, die den Flammen löschen, der angezündet, um die Finsternis zu bekämpfen, bleibt. Und genauso die Worte, die schädlich sind und diejenigen beschädigen, die mich suchen, sie sind aber daran gehindert, weil sie verstummt sein werden.
Nichts wird für eine lange Zeit versteckt bleiben, keine Lüge wird die Wirklichkeit überwiegen. Ich werde die Fäulnis der Aufgeblähten aufleuchten und das anrichten, dass die Stolzen zurzeit des Festes und der Freude weinen werden.
Derjenige, der das alles vorbereitet hat, wird den Tag der Feier sehen, aber er wird sie nicht genießen können. Mit meinem Hauch wird alles zu Ende!
Schau mein Herz und lerne eins mit mir zu sein. Lass, dass ich dich leite. Tritt in mein Herz ein. Bete für deine Brüder, dass sie nicht in der Prüfung den Glauben verlieren.
Ich werde eine allgemeine Läuterung für die ganze Menschheit machen. Ich werde die schwierigsten Orte sauber machen und das Leben geben, wo die Finsternis und der Tod herrschen. Die Stimme der Kleinen wird sehr stark sein und die Machtlosen bekommen Kraft und Mut, die noch die größten Feinde überraschen wird. Auf Anliegen meiner Mutter werde ich aufs Schreien meines Volkes hören, meines kleines Überrestes, das sie mir mit so viel Liebe und Sorge vorbereitet.
Mut! Gott verlässt uns nie. Ich, der Herr bin ich mit dir auf deiner Seite und segne dich und gebe dir meinen Frieden!
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BOTSCHAFT IN VIGOLO 15.07.2013 – (SKAPULIER)

Die Botschaft von Jesus in Vigolo vom 16.07.2013
Friede soll hier und mit euch sein!
Meine Kinder, ich bin wieder hier, damit ich euch in mein Herz aufnehme. Ich bitte euch, dass ihr für die Heilige Kirche und Priester betet. Priester fallen, weil sie auf Satan hören, der sich ihnen nähert und ihre Seelen zerstört. Erwacht Kinder, verenigt euch im Gebet und vermittelt es auf Priester! Durch Priester kann ich die Verletzungen eurer Seelen heilen und euch meinen Frieden, den ihr braucht, geben.
Friede soll hier mit euch sein!
Priester, fallt nicht! Steht auf! Es ist die Zeit gekommen, dass ihr euch erhebt und in mein Herz eintretet, wo ihr die Macht für den Sieg über die Welt, Fleisch und Satan schöpfen könnt. Glaubt, glaubt und glaubt! Ohne Glaube könnt ihr nicht weitergehen.
Ich wünsche mir euren Glauben, den lebendigen und lebenden Glauben. Um diesen Glauben haben zu können, ist es notwendig, dass ihr euch zum Gebet kehrt, und zwar zu denjenigen, den euch meine Allheilige Mutter Maria mittels des Rosenkranzes gezeigt hat. Viele lieben und beten nicht zu meiner Mutter, deshalb können sie nicht auf dem Weg der Bekehrung und Heiligkeit, der in den Himmel führt, bestehen. Empfangt meine Liebe und Liebe meiner Heiligen Mutter und ihr werdet mit meinem Segen und in meinem Licht durch die Welt gehen.
Vertraut auf den Schutz des Heiligen Joseph. Er will euch beschützen und helfen, damit ihr mir treu bleibt. Ich habe euch eine große Gnade gegeben, meine Kinder, den Skapulier meines Stiefvaters Joseph. Er ist das Zeichen des Schutzes, der Gnade und des Segens unserer Heiligen Herzen. Dieser Skapulier ist ein Geschenk für die Seelen, die Gott lieben und präsentiert die Gnade, mit der ihr euch behelfen könnt, treu auf dem Weg der Heiligkeit, die in den Himmel führt, zu bleiben. Diejenigen, die den Skapulier meines Stiefvaters Joseph benutzen und tragen, begegnen sich zur Sterbestunde nicht mit meiner Gerechtigkeit sondern mit meiner Gnade.
Empfangt diesen Skapulier mit Liebe und verbreitet ihn für die Rettung eurer Seelen so schnell wie möglich. Betet, betet, betet und ihr werdet mein barmherziges Antlitz treffen, das für euch scheint.
Ich segne euch alle im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!
Psalm 80,8 Gott Zebaoth tröste und! Laß leuchten dein Antlitz, so genesen wir.
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1 KORINTHER 7, 10-11

1 KORINTHER 7, 10-11
10Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen
11– wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit dem Mann – und der Mann darf die Frau nicht verstoßen.
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2 THIMOTEUS 3, 1-5

31Das sollst du wissen: In den letzten Tagen werden schwere
Zeiten anbrechen.
2Die Menschen werden selbstsüchtig sein, habgierig, prahlerisch,
überheblich, bösartig, ungehorsam gegen die Eltern, undankbar,
ohne Ehrfurcht,
3lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht,
rücksichtslos, roh,
4heimtückisch, verwegen, hochmütig, mehr dem Vergnügen als
Gott zugewandt.
5Den Schein der Frömmigkeit werden sie wahren, doch die Kraft
der Frömmigkeit werden sie verleugnen. Wende dich von diesen
Menschen ab.
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Weg die Wahrheit des katholischen Glaubens von der Falschheit der häretischen Verkehrtheit zu unterscheiden vermöge“ (
Vinzenz von Lérins

https://de.wikipedia.org/wiki/Commonitorium_(Vinzenz_von_L%C3%A9rins)
Commonitorium (Vinzenz von Lérins)
Das Commonitorium ist eine theologische Schrift des altkirchlichen Mönchstheologen Vinzenz von Lérins. Er schrieb dieses Commonitorium mit der Verfasserangabe Peregrinus („ein Pilger“) im Jahr 434. Es ist die einzige Schrift, für die seine Autorschaft als gesichert gilt. Berühmt und, vor allem bei den Kontroverstheologen des 16. und 17. Jahrhunderts, viel zitiert ist es wegen seiner klassischen Formulierung des katholischen Traditionsprinzips.
Inhaltsverzeichnis
Textgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Commonitorium umfasste ursprünglich zwei Bücher. Anstelle des zweiten Buchs enthalten alle vorhandenen Abschriften lediglich eine von Vinzenz selbst verfasste Zusammenfassung beider Bücher. Die Gründe dafür können nur vermutet werden.
Anlass für die Schrift war die Gnadenlehre des Augustinus, die Vinzenz als illegitime Neuerung ansah.[1] Vor diesem Hintergrund will er dem christianus catholicus (III.4) einen Maßstab für den einen, wahren Glauben an die Hand geben.
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Als Thema des Commonitorium nennt Vinzenz die Frage, „wie ich auf einem sicheren und sozusagen Allen zugänglichen und geraden Weg die Wahrheit des katholischen Glaubens von der Falschheit der häretischen Verkehrtheit zu unterscheiden vermöge“ (II.1). Für diese Unterscheidung wie für alle christliche Wahrheitserkenntnis sei zwar die Heilige Schrift die in sich vollkommene und hinreichende Norm (canon); diese werde jedoch unterschiedlich ausgelegt und begründe offensichtlich ebenso viele Meinungen, wie es Menschen gibt. Nur im Hören auf die kirchliche Auslegungstradition werde die Schrift richtig verstanden (II.2). Darauf folgt der berühmte und, in verkürzter Form,[2] sprichwörtlich gewordene Satz:
| In ipsa item catholica ecclesia magnopere curandum est, ut id teneamus, quod ubique, quod semper, quod ab omnibus creditum est. Hoc est etenim vere proprieque catholicum; quod ipsa vis nominis ratioque declarat, quae omnia fere universaliter comprehendit (II.3). | „Desgleichen ist in der katholischen Kirche selbst entschieden dafür Sorge zu tragen, dass wir das festhalten, was überall, was immer und was von allen geglaubt wurde; denn das ist im wahren und eigentlichen Sinn katholisch. Darauf weist schon die Bedeutung und der Sinn des Wortes hin, das alles in der Gesamtheit umfasst.“ |
In den folgenden Kapiteln entwickelt Vinzenz dieses dreifache Prinzip von universitas, antiquitas und consensio (II.3) am Beispiel prominenter Irrlehren und kirchlicher Lehrentscheidungen der Vergangenheit, räumt ein, dass es regional und zeitlich begrenzte häretische Mehrheiten gegeben habe, und setzt dagegen die Gewissheit der gesamtkirchlichen Lehrtradition. Diese stellt er ausführlich hinsichtlich der damals jungen trinitätstheologischen, christologischen und mariologischen Definitionen des Konzils von Ephesus dar (XIII–XV; XXIX–XXXI).
In Kapitel XXIII (28–32) entwickelt Vinzenz schließlich den bedeutsamen Gedanken vom organischen Fortschritt (profectus) der Lehre:
| Sed forsitan dicit aliquis: Nullusne ergo in ecclesia Christi profectus habebitur religionis? Habeatur plane, et maximus. […] Sed ita tamen, ut vere profectus sit ille fidei, non permutatio. Siquidem ad profectum pertinet, ut in semetipsam unaquaeque res amplificetur; ad permutationem vero, ut aliquid ex alio in aliud transvertatur. Crescat igitur oportet, et multum vehementerque proficiat tam singulorum, quam omnium; tam unius hominis quam totius ecclesiae, aetatum ac saeculorum gradibus, intelligentia, scientia, sapientia; sed in suo duntaxat genere, in eodem scilicet dogmate, eodem sensu, eadem sententia (XXVIII). […] Unde non dubium est, hanc esse legitimam et rectam proficiendi regulam, hunc ratum atque pulcherrimum crescendi ordinem, si eas semper in grandioribus partes ac formas numerus detexat aetatis, quas in parvulis creatoris sapientia praeformaverat (XXIX). | „Aber vielleicht sagt jemand: Wird es also in der Kirche Christi keinen Fortschritt der Religion geben? Gewiss soll es einen geben, sogar einen recht großen. […] Zum Fortschritt gehört nämlich, dass etwas in sich selbst zunehme, zur Veränderung aber, dass etwas aus dem einen sich in ein anderes verwandle. Wachsen also und kräftig zunehmen soll sowohl bei den Einzelnen als bei allen, sowohl bei dem einen Menschen als in der ganzen Kirche, nach den Stufen des Alters und der Zeiten, die Einsicht, das Wissen und die Weisheit, aber lediglich in der eigenen Art, nämlich in derselben Lehre, in demselben Sinn und in derselben Bedeutung. […] Daher ist ohne Zweifel die gesetzmäßige und richtige Norm des Fortschritts, die feststehende und schönste Ordnung des Wachstums diese, dass die Zahl der Jahre immer bei den Erwachsenen die Teile und Formen ausgestaltet, die schon bei den Kleinen die Weisheit des Schöpfers grundgelegt hatte.“ |
Damit stellt sich den Gläubigen und Lehrenden die Aufgabe, im je zeitgenössischen Glaubensdiskurs organische Ausfaltungen des Depositum fidei von wesensfremden Neuerungen und Verkürzungen zu unterscheiden.
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Lateinische Textausgabe: Sancti Vincentii Lirinensis Commonitorium. Ingolstadt 1823
- Deutsche Textausgabe (Bibliothek der Kirchenväter Band 20, 1914)
- Michael Fiedrowicz: „Was überall, immer, von allen geglaubt wurde“. Überlegungen zum Jahr des Glaubens nach Vinzenz von Lérins. 2012
- Thomas G. Guarino: Vincent of Lérins and the Development of Christian Doctrine. Grand Rapids 2013 (Teildigitalisat)
- Berthold Altaner, Alfred Stuiber: Patrologie. Freiburg-Basel-Wien, 8. Aufl. 1978, S. 454f.
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